Meditation / Tibetisches Heilyoga – LuJong

So wie sich dieser Berg im See wieder spiegelt, ist für mich die Seele der Spiegel unseres Körpers. All das was wir unserem Körper zumuten, muten wir auch unserer Seele zu. All das, was wir unserem Körper schenken, schenken wir unserer Seele. Der Spruch: „Du bist was Du isst.“ will einen Teil dieses Gedankens deutlich machen.

Umgekehrt verhält es sich genauso. Achte ich darauf, mit welcher Nahrung ich meinen Geist versorge, werde ich mit meinem Körper ebenso umgehen. Mit welchen Gedanken, mit welchen Büchern oder Filmen konfrontiere ich meine Seele? Meine Herzfrequenz reagiert darauf und alles was im Körper damit verbunden ist.

„Von jeder ärztlichen Versorgung abgeschnitten entwickelten die Mönche, die als Eremiten in den Bergen Tibets lebten, spezifische Körperübungen namens Lu Jong. Mit deren Hilfe hielten sie auch unter extremen Lebensbedingungen Körper und Seele gesund und heilten Krankheiten.“

Zitat aus:

Lu Jong – Die älteste tibetischen Bewegungslehre zur Heilung von Körper und Geist – von Tulku Lobsang

 

Der Geist wird genutzt, um sich auf den Körper zu fokussieren. Es geht darum den Körper wahrzunehmen und damit den Geist loszulassen.

Gleichzeitig werden durch die Bewegungen die geistigen Qualitäten  Gelassenheit – innere Ruhe  – Liebe – Mitgefühl – Selbstlosigkeit

Der Einklang von Körperbewegung und Geist, führt zu Harmonie, Glück, Gesundheit und Frieden.

Für mich ist Lu Jong Meditation in Bewegung

Wenn ich mit meinem Körper achtsam umgehe und meinem Geist qualitativ gute Nahrung gebe, wird dies alles wie zu einem Strom zusammenfließen und in eine innere und äußere Haltung übergehen, die sich in meiner Einstellung zu mir selbst und zu meinen Mitmenschen spiegelt.   

 

Unterricht auf Anfrage: einzeln oder in der Gruppe

Literatur:

 

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